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Was sollte man beachten, wenn man gesund wohnen will

 

 

Schadstoffe oder Schimmel können Kindern oder Allergikern Probleme verursachen. Doch auch generell gilt: Wohnen so gesund wie irgend möglich. Neben ökologisch korrekten Möbeln und Böden sollte man auch auf Schädlingen achten, die gerade für Allergiker zur Plage werden können. Neben Schädlingen und Hausstaubmilben können auch zu starker Lärm oder ein schlechtes Raumklima Gesundheitsschäden hervorrufen.

Schadstoffe können überall entstehen
Beim Neukauf jedweder Produkte sollte man darauf achten, wenn möglich wenig belastete Produkte zu kaufen, um die Schadstoffbelastung in der Wohnung zu reduzieren. Schadstoffe sind fast überall zu finden: Sie kommen zum Beispiel durch Baustoffe, Farben, Klebstoffe, Lacke, Lösungsmittel oder Weichmacher aus. Aus diesem Grunde sollte man Schadstoffe in den Innenräumen möglichst entfernen.
Die Schadstoffbelastung kann sehr verschiedene Beschwerden verursachen, die sich beispielweise durch häufiges Räuspern, Kopfweh, Niesen, Schleimhautreizungen, Schwindel, Übelkeit oder eine allgemeine Abgeschlagenheit äußern. Einige Schadstoffe sind sogar krebserregend. Deshalb sollte man sich vor Neuanschaffungen gründlich informieren. Es handelt sich um Ihre Gesundheit.

Seht wichtig: Nicht zu feuchte, nicht zu trokcene Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit wirkt auf das Raumklima ein. Dabei ist es problematisch, einen Mittelweg zu finden: Zu niedrige Feuchtigkeit führt zum Reizen der Schleimhäute, hohe Feuchtigkeit, vor allem in schlecht isolierten Häusern, führt häufig zur Entstehung des Schimmelns. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Idealfall zwischen 30 und 50 Prozent. Mit einem sogenannten Hygrometer kann sie gemessen werden. Ein optimales Raumklima ist es möglich, mit richigem Lüften und richtigem Heizen zu erreichen. Dreimal täglich Stoßlüften, das heißt, die Fenster für 5 bis 10 Minuten weit öffnen, ist Pflicht. Die Wohnung wird durch gekippte Fenster unnötig ausgekühlt. Nach dem Duschen und Baden sowie dem Kochen sollte man viel lüften. Auch sollte man die Wohnung nicht überheizen, die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 19 und 22 Grad. Ein gesundes Raumklima lässt sich durch Pflanzen favorisieren.

Schimmel ist oft nicht sichtbar, nur spürbar
Schimmel bildet sich durch Kondenswasser oder eindringendes Wasser,  er tritt oft bei schlecht isolierten Häusern auf. Er ist mit dem bloßen Augen nicht immer erkennbar – aber der Körper bemerkt ihn. Eine verstopfte Nase, eine Nasennebenhöhlenentzündung oder auch Bronchitis und Asthma sind Anzeichen für Schimmel in der Wohnung.

Auf viele Risikofaktoren zu achten
Zum Gesund wohnen bedeutet aber weitaus mehr als nur Schimmel und Schadstoffe zu vermeiden. Asbest gibt es häufig noch unmerklich in älteren Häusern, zum Beispiel in Nachtspeicheröfen. Ein gesundes Wohnklima können aber auch Hausstaubmilben, Schädlinge wie Schaben oder auch Mäuse, der unsichtbare Elektrosmog oder dauerhafter Lärm mindern.

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