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Schütteres Haupthaar Schütteres Haupthaar ist ein Problem für viele Personen, unabhängig von Geschlecht und Alter. Hauptsächlich tritt das Problem jedoch bei Männern im mittleren Alter auf. Diese androgenetische Alopezie, dass heißt erblicher Haarausfall, ist weit verbreitet. Weltweit sind etwa hundert Millionen Männer betroffen. Haarausfall wird mit vielen Methoden behandelt. Die Palette der Möglichkeiten reicht hier von der Anwendung von gezielten Pflegemitteln , die zu Hause angewendet werden bis zu ärztlichen Behandlungen mit spezifischen Medikamenten. Viele dieser Methoden bleiben jedoch oft selbst nach jahrelanger Anwendung erfolglos.
Nach neuesten Studien fühlen sich wenigstens die Hälfte der Betroffenen durch schütteres Haar oder Glatze gehemmt in ihrem Umgang mit anderen Menschen und besonders im Bezug auf das andere Geschlecht. Statistiken aus den USA belegen, dass Männer jährlich sieben Milliarden Dollar ausgeben, um den Haarausfall zu bekämpfen. Mithin ist Haarausfall und Glatze ein ernsthaftes Problem, das auf viele Personen einen negative psychologischen Effekt haben kann und darüber hinaus auch zu negative sozialen Konsequenzen führen kann.
Eine mögliche Lösung des Problems ist die Haarverpflanzung. Bei diesem Prozess werden gesunde Eigenhaarzellen geerntet und auf eine anderen Stelle des Kopfes wieder eingepflanzt. Diese haartragenden Stammzellen können überall dort eingepflanzt werden, wo das Haar dünn geworden ist oder gänzlich fehlt.
Haarverpflanzung wird schon seit fast einem Jahrhundert durchgeführt. Die erste bahnbrechende Anwendung wurde von einem japanischen Dermatologen im Jahr 1936 vorgenommen. Die von ihm entwickelte Punchtechnik wird auch heute noch angewendet. Darüber hinaus ist aber eine Vielzahl von anderen Techniken entwickelt worden. Eines der beliebtesten Verfahren in Deutschland sind die sogenannten Micrografts. Hierbei wird aus dem Haarkranz ein Streifen entnommen und zergliedert. Die entstehenden Grafts werden auf haarlose Stellen übertragen.
Die neueste Methode wird Follicular Unit Extraction genannt. Hier werden einzelne follikulare Einheiten mit einer hohlen Nadel aus dicht behaarten Stellen entnommen, um dann auf kahlen Stellen wieder eingesetzt zu werden. Da nur einzelne Zellen entnommen werden, welche die genetische Information zur Haarbildung tragen, können bei dieser Methode auch Körperhaare entnommen worden.
Haarverpflanzung bietet eine echte Lösung für Personen, die unter schütterem Haar leiden und schnelle, sichere Resultate wünschen. Man sollte sich jedoch fachlich beraten lassen, um festzustellen, welche Methode individuell am geeignetsten ist.
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